Willkommen auf der Website der Gemeinde Lenk



Sprungnavigation

Von hier aus können Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:
Startseite Alt+0 Navigation Alt+1 Inhalt Alt+2 Suche Alt+3 Inhaltsverzeichnis Alt+4 Seite drucken PDF von aktueller Seite erzeugen

Mitteilungen aus dem Gemeinderat

 

Beitritt zur IG Ländlicher Raum

Der Gemeinderat Lenk hat den Beitritt zur Interessengemeinschaft ländlicher Raum beschlossen. Der Verein bezweckt die nachhaltige Förderung des ländlichen Raumes im ganzen Gebiet des Kantons Bern. Er setzt sich für seine wirtschaftliche Entwicklung, seine Vielfältigkeit und Attraktivität als Lebensraum auch für zukünftige Generationen ein.

 

U14/U16 Langlauf Schweizermeisterschaften

Am vergangenen Wochenende fanden im Sparenmoos die U14/U16 Langlauf-Schweizermeisterschaften statt. Der Gemeinderat bewilligte dazu einen Beitrag von CHF 500.

 

Tageskarten Gemeinden

Der Gemeinderat hat beschlossen, das Kontingent von drei Tageskarten Gemeinden zu erneuern. Die Kosten dafür belaufen sich auf CHF 42'000. Die Tageskarten der Gemeinde sind in erster Linie für die Einwohnerinnen und Einwohner von Lenk reserviert. Sie können auf der Website der Gemeinde maximal 60 Tage im Voraus reserviert werden und Kosten CHF 45.00 pro Stück.  

 

Arbeitszone Mühleweidli

Mit Beschluss hat der Gemeinderat die Aufhebung der Sistierung der Arbeitszone "Mühleweidli" und die geringfügige Änderung im geringfügigen Verfahren in die öffentliche Auflage verabschiedet. Die Akten wurden vom 19. Dezember 2019 bis 20. Januar 2020 öffentlich aufgelegt. Während der Auflagefrist sind keine Einsprachen eingegangen.

Mit der Teilrevision 2 der Ortsplanung Lenk wurde die Arbeitszone "Mühleweidli" mit einer Gesamtfläche von 7'568 m2 eingezont. Eine Teilparzelle davon war bereits teilweise überbaut. Diese überbaute Fläche wurde deshalb von der Gesamtfläche abgezogen.  Aufgrund der geänderten Rechtsprechung der Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion Bern bezüglich Anrechenbarkeit der bebauten Grundstücke an die Baulandkapazität musste im Verlauf des Verfahrens jedoch vollumfänglich angerechnet werden, d.h. die Gesamtfläche der Arbeitszone erhöhte sich auf 8'210 m2. Bis zur Genehmigung des Richtplans 2030 durch den Bundesrat durfte im Kanton Bern die Fläche der rechtskräftig ausgeschiedenen Bauzone aufgrund der Übergangsbestimmungen im Raumplanungsgesetz insgesamt nicht vergrössert werden. Während des Einzonungsmoratoriums war mit anderen Worten eine Einzonung nur genehmigungsfähig, wenn ihr eine flächengleiche Auszonung gegenüberstand Dabei spielte es

keine Rolle, ob es sich um Wohn-, Arbeits- oder öffentliche Nutzungen handelte. Mit der Einzonung der Arbeitszone "Mühleweidli" von 8'210 m2 konnte mit der Teilrevision 2 keine ausgeglichene Flächenbilanz mehr ausgewiesen werden (Einzonungen = 17'639 m2/Auszonungen = 9'932 m2). Es bestand damit ein grosser Überhang an Einzonungsflächen. Daraufhin hat die Gemeinde im Rahmen des Genehmigungsverfahrens die verschiedenen Einzonungen priorisiert und eine Teilfläche der Arbeitszone "Mühleweidli" sistiert. Mit der Genehmigung des kantonalen Richtplans 2030 durch den Bundesrat wurde einerseits der Richtplan rechtskräftig und andererseits das Bauzonenmoratorium aufgehoben. Da es sich bei der Einzonung um eine Arbeitszone handelt, sind mit der Einzonung keine Wohn-, Misch- und Kernzonen betroffen. Die Einzonung muss gemäss neuem Richtplan 2030 nicht der Wohnbaulandkapazität angerechnet werden. Aufgrund der neuen Umstände kann die Gemeinde die Sistierung der Einzonung in die Arbeitszone aufheben. Die Gemeinde ermöglicht damit, dass auf der Arbeitszone "Mühleweidli" ein Gewerbepark erstellt werden kann. Darin sollen eine neue Garage und eine Waschanlage für den Lenk Bus resp. für die Firma Automobilbetriebe Frutigen-Adelboden (AFA) sowie Flächen infolge Neuanordnungen teilregionaler Gewerbe Platz finden. Im Gewerbepark sollen zudem Flächen für lokale Gewerbebetriebe realisiert werden.

 

Gemeindeinitiative bestes Landwirtschaftsland

Die am 10. August 2017 in der Form eines ausgearbeiteten Entwurfs eingereichte Gemeindeinitiative verlangt, dass zusammenhängende Landwirtschaftsflächen im Talboden und den anschliessenden Flächen in den Gebieten Aegerten und Grün als "bestes Landwirtschaftsland" definiert werden. Diese Flächen sind dauernd zu erhalten, das heisst, in dieser Zone sollen die Interessen an der Erhaltung von Landwirtschaftsland am höchsten gewichtet werden. Die Gemeindeinitiative beinhaltet eine parzellenscharfe Einzeichnung der neuen Zone "Bestes Landwirtschaftsland" im Zonenplan. Die zulässige Nutzung in der neuen Zone legt die Initiative in einem neuen Art. 27a des Gemeindebaureglements fest.

Aus Sicht der Initiantinnen und Initianten soll mit der Initiative erreicht werden, dass die Flächen in der neuen Spezialzone "Bestes Landwirtschaftsland" in ihrem Umfang erhalten bleiben. Als neue Zone sollen die zusammenhängenden Flächen von mindestens 1 Hektare Grösse und weniger als 35 Prozent Hangneigung im Talboden und den angrenzenden Flächen in den Gebieten Aegerten und Grün definiert werden. In ihrem Wirkungsbereich soll die neue Zone die bisherige Landwirtschaftszone ergänzen.

Der Gemeinderat lehnt die Initiative aus verschiedenen Gründen ab. Es ist denkbar, dass die mit der Initiative verlangte Änderung von Zonenplan und Baureglement wegen Verletzung des Grundsatzes der Planbeständigkeit nicht genehmigungsfähig ist. Das zuständige kantonale Amt für Gemeinden und Raumordnung (AGR) hat in seinen Vorprüfungsberichten einen entsprechenden Genehmigungsvorbehalt angebracht. Zudem ist der Gemeinderat der Auffassung, dass das Volk mit der Annahme der Zweitwohnungsinitiative, der Revision des Raumplanungsgesetzes (RPG) und der Änderung des Kantonalen Baugesetzes (BauG) als Folge der Kulturland-Initiative bereits genügend griffige Massnahmen zum Schutz des Kulturlandes und gegen die Zersiedelung beschlossen hat. Eine Annahme der Initiative würde die Bedürfnisse von Bevölkerung und Wirtschaft nach neuen Bauzonen ausser Acht lassen. Wo Bauland knapp wird, wächst zudem die Gefahr, dass die Wohnungspreise steigen. Die Initiative schränkt den bereits aktuell geringen raumplanerischen Gestaltungsspielraum der Gemeinde massiv ein und lässt für die zukünftige Gemeindeentwicklung kaum mehr etwas zu.

Das Geschäft befindet sich bis am 16. März 2020 in der öffentlichen Auflage. Während dieser Zeit können Einsprachen und Rechtsverwahrungen eingereicht werden. Die Urnenabstimmung hat der Gemeinderat auf den Abstimmungssonntag vom 17. Mai 2020 festgelegt.

 

Neuer Finanzverwalter gewählt

Der Gemeinderat hat Marc Zeller, Lenk, als Nachfolger des altershalber abtretenden Roland Abbühl gewählt. Marc Zeller ist ausgewiesener Gemeindefachmann und heute als Gemeindeverwalter von Erlenbach tätig. Er wird seine Tätigkeit am 1. September 2020 aufnehmen und während einem Monat durch seinen Vorgänger in die Geschäfte eingeführt.



Datum der Neuigkeit 18. Feb. 2020


Seite vorlesen Druck Version PDF