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Mitteilungen aus der Schwellenkorporation

Mittels einer Eisenkonstruktion wird derzeit in einem Feldversuch der Geschiebetransport im Simme-Kanal im Dorf Lenk künstlich angeregt.

In einem optimal - natürlich oder künstlich - ausgestalteten Gewässer wird Geschiebe durch die Wasserkraft selbständig weitertransportiert. Eine gewisse Geschiebemenge ist auch nötig, damit es nicht zu einer Erosion der Ufer kommt. Durch den Ausbruch des Gletschersees wurden auf dem Grund des Simme-Kanals im Dorf eine rund 1.5 Meter dicke Geschiebeschicht abgelagert. Diese relativ kompakte Schicht wird nicht mehr auf natürliche Weise weitertransportiert. Auf Anraten von Wasserbauingenieuren wurde bereits mittels punktuellen Ausbaggerungen versucht, die Bewegung anzuregen. Damit konnte eine Reduktion um rund die Hälfte erreicht werden. Nun wurde auf Anregung von Ingenieur David Hodel (Theiler Ingenieure, Zweisimmen) eine Eisenkonstruktion mit Flügeln angefertigt, welche im Flussbett zu Verwirbelungen führt  und damit den Geschiebetransport fördert. Nach ersten positiven Erkenntnissen auf Höhe Eisbahn/TEC wurde der Prototyp letzte Woche flussabwärts bewegt. Wunschergebnis wäre, dass sämtliches Geschiebe bis auf den bekannten Holzboden nun selbst weiterbefördert wird.  

Seit 1. August bzw. 1. September 2018 ergänzen Silas Hänni und Patrick Schumann die Schwellengruppe. Beides sind ausgebildete Forstwarte und fügen sich damit optimal ins Team von Schwellenmeister Fredi Bowee ein.

 

 

 



Datum der Neuigkeit 2. Okt. 2018


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