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19.04.2019 21:15:16


Mitteilungen aus dem Gemeinderat

Winterdienst

Aufgrund der Erfahrungen des Salzeinsatzes diesen Winter kann ein erstes positives Fazit bezüglich Salzeinsatz bis zum Kreisel gezogen werden. Da zwischen Kanton und Gemeinde noch eine Vereinbarung besteht, welche den Salzeinsatz auf dem Abschnitt Mühleweidli – Dorf verbietet, soll diese in gegenseitigem Einvernehmen aufgelöst werden. Auf den Gemeindestrassen soll der Winterdienst und die Glatteisbekämpfung nicht verändert werden.

Zustandsanalyse Kunstbauten

Das Ingenieurbüro Steiger hat einen Kataster der übrigen Kunstbauten wie Stützmauern, Natursteinmauern etc des Gemeindestrassennetzes erstellt und diese priorisiert. Zwanzig Objekte wurden dabei als prioritär bezeichnet und sollen umgehend beurteilt werden. Das Büro Steiger wurde vom Gemeinderat mit dieser Beurteilung beauftragt.

Barackenlager Bärenmatte

Die Böden in den Nasszellen der Baracken Camp 1 (Gutenbrunnenstrasse 12), Camp 2 (Gutenbrunnenstrasse 14) und Camp 3 (Gutenbrunnenstrasse 18) sind morsch und auch aus Hygienegründen dringend sanierungsbedürftig. Im Camp 4 (Gutenbrunnenstrasse 6) ist im Jahr durch einen durchgebrochenen Boden ein Schaden von CHF 22'000 entstanden. Weiter sind die Dachrinnen in einem derart schlechten Zustand bzw. teilweise nicht vorhanden, dass eine grosse Unfallgefahr durch Vereisung des Vorplatzes besteht. Im Zusammenhang mit der ebenfalls geplanten Sanierung des Vorplatzes sollen auch die Hausanschlüsse für Ver- und Entsorgung neu erstellt werden. Aus einer Elektrokontrolle besteht zudem die Auflage, die Elektroverteilungen zu erneuern. Der Gemeinderat hat für diese Arbeiten unter Vorbehalt des fakultativen Finanzreferendums einen Kredit von CHF 210'000 bewilligt. Mit dem Mietzins der Kappeler Gastro AG können diese Investitionen innerhalb der minimalen Laufzeit von 10 Jahren vollständig abgeschrieben werden. Kappeler Gastro AG wird zudem auf eigene Rechnung weitere Sanierungsarbeiten im Innenbereich in der Höhe von rund 1 Mio. vornehmen.

Übung der Zivilschutzorganisation Saanen Plus mit dem Gemeindeführungsorgang Lenk

Basierend auf dem letztjährigen Abfluss des Gletschersees Faverges mit den daraus folgenden Überschwemmungen im Rätzliberg und im Lenker Talboden hat die Zivilschutzorganisation Saanen Plus (ZSO Saanen+) eine Übungsanlage ausgearbeitet. Dabei wurde im Schulhaus Lenk ein Lagezentrum eingerichtet und betrieben. Durch eine Regie wurden realitätsnahe Meldungen eingespiesen, welche durch die Lageführer aufbereitet und an das Gemeindeführungsorgan zur Bearbeitung weitergeleitet wurden. Das Gemeindeführungsorgan (GFO) tritt in Aktion, wenn ein ausserordentliches Ereignis in der Gemeinde eintritt. Das GFO besteht aus 

Je nach Ereignis werden zusätzliche Mittel angefordert, sei dies Feuerwehr, Zivilschutz, Militär aber auch Samariterverein etc. Bei einem gemeindeübergreifenden Ereignis (z.B. Orkan etc.) kommt das Regionale Führungsorgan, welches seinen Sitz in Zweisimmen hat, zum Einsatz.

Geplante Veräusserung Kurs- und Sportzentrum KUSPO

Im Rahmen der Weiterentwicklung der Armee (WEA), welche zwischen 2018 und 2022 umgesetzt wird, verringert sich schweizweit der Immobilienbestand der Armee. Davon betroffen ist auch der Kanton Bern mit verschiedenen Standorten, so u.a. mit dem Kurs- und Sportzentrum (KUSPO) an der Gemeinde Lenk.

Aus diesem Grund haben das VBS, vertreten durch armasuisse Immobilien, und die Einwohnergemeinde Lenk mit je ½ Miteigentumsanteil entschieden, einen Verkauf zu prüfen. Im Rahmen dieser Prüfung erfolgte im August 2018 eine öffentliche Ausschreibung zum Verkauf im Baurecht. Diese hat jedoch gezeigt, dass der Markt für derartige Objekte sehr ausgedünnt ist. Verhandlungen mit einem Interessenten wurden abgebrochen. Der Verkauf wurde daher vorerst zurückgestellt und eine erneute Ausschreibung soll erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.

Der Mietvertrag mit der Compass Group, der heutigen Betreiberin, ist von den Verkaufsbemühungen nicht betroffen und wird weitergeführt. Die Verkäuferschaft legt Wert darauf, dass das KUSPO auch künftig als wichtiger touristischer Leistungsträger funktioniert und das lokale Gewerbe für den Einkauf von Waren und Dienstleistungen berücksichtigt wird sowie Mitarbeitende hauptsächlich in der Region rekrutiert werden.



Datum der Neuigkeit 8. Apr. 2019
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